Hochzeit in London – William & Kate – gelingt Survival der Britischen Monarchie!?!


Autor: Ulrike Keine Kommentare
29. April 2011

Auch in Deutschland gibt es viel royales Ambiente - träumen immer erlaubt! - Foto ULB -

Es gibt nur wenige Feste und Feierlichkeiten, die weltweit Anklang finden und von großem Interesse sind. Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton in London gehört zu diesen Ereignissen und hat heute am 29. April 2011 einige Millionen Zuschauer weltweit vor die Fernseher und Computerbildschirme geholt. Aber auch auf den Straßen von London und endlang der Route zu Westminster Abbey sind viele tausend Zuschauer zu sehen.

Das Überleben der Britischen Monarchie, so heißt es landauf, landab, sei nun also wieder sehr viel wahrscheinlicher! Vor allen Dingen viele junge Leute trafen Kollegen vor Ort!!

Die Medien sind voll von den vielen Geschichten, die sich um dieses Hochzeitsfest ranken, um das Brautpaar, die Gäste aus Hochadel und Bürgertum, das Brautkleid, die Rolls Royces, die Königliche Garde hoch zu Ross und vieles mehr.

Besonders beeindruckend aber war die Rede des Londoner Bischofs Richard Chartres, der als ein enger Vertrauter des Hochzeitspaares gilt. Noch liegt mir die komplette Ansprache nicht vor, sondern nur die wichtigsten Aussagen, die ich hier aber gerne noch einmal aufschreibe, denn sie sind sehr bemerkenswert und es lohnt sich, etwas genauer hinzuschauen.

Über die Hochzeit:

  • “Viele Menschen haben Angst vor den Aussichten der Welt, aber die Botschaft der Feierlichkeiten in diesem Land und weit darüber hinaus ist die richtige Botschaft.“
  • “Es ist ein jauchzender, glücklicher Tag.“
  • “Die Menschen der ganzen Welt sollen teilhaben an diesen Feierlichkeiten.“

Über die Ehe:

  • “William und Catherine, Ihr habt Euch entschieden vor einem großherzigen Gott zu heiraten, der die Welt so liebte, dass er sich ihr gab in Person Jesu.“
  • “In der Ehe versuchen wir, einander in ein volleres Leben zu begleiten. Das ist nicht einfach. Es ist nicht einfach, zu verzichten auf die Selbstbezogenheit.“
  • “Die Ehe wird sich ändern, in dem Mann und Frau daraus ihr Kunstwerk machen.“
  • “Es darf keinen Zwang geben. Wenn der Geist frei fließen soll, dann muss jeder dem anderen Raum und Freiheit geben.“
  • “Wir brauchen beiderseitiges Verstehen und Verzeihen.“

“Ich bete, dass wir alle, die hier zugegen sind, und die vielen Millionen, die dieser Feierlichkeit zuschauen und Eure Freude heute teilen, alles tun werden, was in unserer Macht steht, um Euch zu unterstützen und zu begleiten in Eurem neuen Leben.“

Die Trauung in der Kirche wurde von dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, vollzogen. Der Name gehört für mich zu den erfreulichen Informationen, die dank dieser Hochzeit auch noch zum Thema werden, denn nicht nur über die hoch adeligen Gäste und die aus aller Welt angereisten Vertreter der vielen Commonwealth-Länder, aus Film, Musik und Sport bekannten Gäste, wurde und wird in den nächsten Wochen noch viel gesprochen und geschrieben. Sondern vor allen Dingen dieser Erzbischof von Canterbury ist eine Persönlichkeit, dessen Arbeiten mich sehr interessieren, denn der Ruf eilt ihm voraus, sehr  auf der Höhe der Zeit zu sein und dies nicht nur in seinen literarischen Werken zu vermitteln.

Zu nah liegen – für uns alle unübersehbar – in diesen Tagen Glück und Elend beieinander und viele Informationen lassen uns aufhorchen, wenn man ein Ohr dafür hat. Eines aber ist ganz bestimmt richtig und bemerkenswert:

“Ohne die Liebe unter den Menschen und für unsere einzige Welt, in der wir leben,
wird es keine gute Zukunft geben!”

Und es kann im Sinne dieses Blogs auch kein gutes Überleben geben, wenn nicht jeder von uns – ein bisschen wenigstens – von dem verinnerlicht, was der Londoner Bischof Richard Chartres in seiner Ansprache so deutlich ausgesprochen hat, und das gilt nicht nur für die Situationen, in denen man sich als Ehepaar zusammen rauft!

„Wenn der Geist frei fließen soll, dann muss jeder dem anderen Raum und Freiheit geben!“

Als Blumenkind bei einer Traumhochzeit neben dem Lieblingsonkel, das vergißt man natürlich auch nach vielen Jahrzehnten nicht!! - Foto Familie Bongartz -

Nun, ich denke mit Freude zurück an meine erste Hochzeit in der eigenen Familie, an der ich als blümchenstreuendes Hochzeitskind teilnehmen durfte (siehe Foto). Bis heute verbindet uns Blumenkinder aus frühen Tagen diese Erinnerung – wie viel mehr mag es den Menschen in England also ergehen, die glücklich und zufrieden ob der gelungenen Hochzeitsfeierlichkeiten und endlich wieder einmal etwas Erfreuliches hautnah und live erleben. Petrus hat mitgespielt und den Joker gezogen, und es ist sogar durchaus möglich, dass Diana, die Prinzessin der Herzen, mit ihm extra nett geflirtet hat.
Möge allen Brautpaaren dieser Tagen, ein langes Leben beschieden sein, in Glück und Harmonie und in dem Bewußtsein, dass immer noch der Spruch gilt: “Geteilte Freude ist doppelte Freude!”

www.deutschland-deluxe.de – Wiederholung der Hochzeit zdf Mediathek

www-hochzeit-premium.de – Rückschau zum Thema Hochzeit in London

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